
Benefizaktion zugunsten Wilhelminen-Hospiz 2026
Seit nun mehr als 2 Jahren ist Bernhard Vogel nach seiner Tätigkeit als Geschäftsführer des
Wilhelminen-Hospiz im Ruhestand. Jetzt treibt ihn ein neues Projekt um, mit dem er die
Anlaufstelle Trau Dich! unterstützen möchte. Unterstützt wird er dabei von seinem
Weggefährten aus früheren Touren, Toni Celjak aus Bredstedt.
« Ich fühle mich weiterhin dem Hospizlichen Gedanken verbunden und möchte mit dieser
Benefizaktion der besonderen Art auf die Notwendigkeit und Besonderheiten Hospizlichen
Engagements aufmerksam machen und gleichzeitig Spenden sammeln » so Bernhard Vogel.
Sobald es die Witterungsbedingungen zulassen, wird Bernhard zusammen mit Toni als
Trainingspartner den Fitnesszustand auf längeren Radtouren im Umland abrunden. Ein finaler
Test der Leistungsfähigkeit auf dem Rad findet gemeinsam auf der « Traditionsroute » der
beiden von Bredstedt zur Haifischbar in Hamburg am Freitag, den 8. Mai statt.
« Ich werde dann alleine mit meinem Tourenrad (ohne Elektroantrieb) ab Ende Mai 2026
zunächst von Travemünde mit der Fähre 30 Stunden lang nach Helsinki übersetzen und von
da aus ebenfalls mit dem Schiff Tallinn erreichen. « Dort haben mich Estnische Freunde auf
ein Tässchen Tee eingeladen », erklärt Bernhard schmunzelnd.
Anschließend führt ihn sein Weg aus der Estnischen Hauptstadt nach Süden bis nach Riga, der
Hauptstadt Lettlands. Ein Besuch in Segulda, einer der Welthochburgen des Bob- und
Rodelsportes ist hier fest eingeplant.
Weiter geht´s dann durch die unberührte Natur Litauens, wo wieder Besuche bei Bekannten
aus der Ultrasportszene auf dem Programm stehen, durch den Suwałki-Korridor, die etwa 60
km breite Zone zwischen Belarus und der russischen Exklave Kaliningrad, bis nach Polen.
Die Hauptstadt Warschau wird Bernhard nördlich passieren und auf dem letzten
Reiseabschnitt durch Mittelpolen noch einmal bei Freunden vorbeischauen. Über Posen wird
er dann sein Ziel Frankfurt/Oder etwa Mitte Juni erreichen.
Mit der Bundesbahn findet diese etwa 1.700 km lange Reise dann ihren Abschluss.
Als das besondere Ziel seiner Fahrt hat sich Bernhard vorgegeben,
- nicht nur das Wilhelminen-Hospiz in seiner großartigen Arbeit zu unterstützen,
- sondern gerade reifere Menschen insbesondere nach dem Eintritt in´s Rentenalter und
vor dem Hintergrund altersbedingter « Zipperlein » zu motivieren, aktiv zu bleiben.
Bernhards Leitgedanke dabei ist « In unserem Leben geht immer deutlich mehr, als man
oftmals glaubt.
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