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Schornsteinfeger: 43.000 Euro gesammelt !

Die Schornsteinfeger der Region, unterstützt von der Samba -Percussion - Band "Policia Do Samba" aus Flensburg, setzen sich seit 10 Jahren an Silvester sehr erfolgreich für das Wilhelminen-Hospiz ein:

 

 

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Silvester 2018
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Silvester 2017
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Nordfriesland - NFT 2.1.2018

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An der traditionellen Aktion der Schornsteinfeger, die zu Silvester nach Föhr reisen und dort um Spenden für den Förderverein Stationäres Hospiz Nordfriesland bitten, beteiligten sich 19 Kaminkehrer und 13 Musiker der Flensburger Samba-Percussion-Band Policia do Samba aus Flensburg. Mit ihren rhythmischen Trommel- und Paukenschlägen sorgten sie für ein bisschen Flair im Winter der friesischen Karibik. Und die Menschen waren begeistert von der Musik, die die Truppe präsentierte. Schnell bildete sich eine große Traube um die Sambapolizei. Viele machten ihre Erinnerungsfilmchen und -bilder von dem Event.

Ein Highlight der Spendenaktion war die traditionelle Versteigerung von Glückshufeisen. Euro um Euro wurde dort geboten, um eines der begehrten schmiedeeisernen Halbkreise zu ergattern. Einen Zuschlag erhielt schließlich Gönke Petersen. Zusammen mit ihren Kollegen den Schornsteinfegern auf die Insel gefolgt. Das Hufeisen wollte sie sich da nicht entgehen lassen: „In den letzten Jahren habe ich kleine Schornsteinfegerfiguren bekommen, die haben mir auch schon oft Glück gebracht – das soll jetzt das Hufeisen für 2018 leisten.“

Als Quittung bekam jeder Spender eine schwarze Nase verpasst. „Je weiter der Vormittag voranschritt, um so weniger Menschen waren noch ohne eine schwarze Nase unterwegs“, erzählte Schornsteinfegermeister Matthias Rugullis aus Lütjenholm als Organisator der Aktion. „Jeder möchte einfach dazu gehören und eine Spende abgeben.“ Nach drei Stunden ging es mit gut gefüllten Sammeldosen zurück auf das Festland.


Die Spenden werden in voller Höhe an den Förderverein weitergereicht. Seit 2009 konnten 35 567 Euro übergeben werden. Derzeit wird ein Neubau des Hospizes in der Niebüller Marktstraße geplant. „Die Aktion hat trotz des Regens wieder viel Spaß gemacht – wir gehen davon aus, dass erneut die 6000-Euro-Marke geknackt wurde.“

Die Wyker Dampfschiffsreederei (WDR) und die Föhrer Tourismuszentrale unterstützen die allseits beliebte Charity-Aktion.

Das Hospiz in Niebüll platzt aus allen Nähten. 2018 soll ein Anbau mit vier neuen Gästezimmern errichtet werden. Wohnen, Betreuung und Pflege ist für die Hospizgäste kostenfrei. Die Gäste leisten keine Zuzahlung. Da die Kosten für das Wohnen und die Rundumversorgung jedoch nicht in voller Höhe von den Kranken- und Pflegekassen übernommen wird, ist der Fehlbedarf von rund 130 000 Euro pro Jahr vom Hospiz selbst zu finanzieren.

Arndt Prenzel/ Christian von Stülpnagel

 

 

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Silvester 2016
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Silvester 2015
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Silvester 2014
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Viel Glück und schwarze Nasen
Dagebüll/Wyk

Zum sechsten Mal machten sich die Glücksbringer der „schwarzen Zunft“ an Silvester auf den Weg nach Föhr. Dort veranstalteten sie ein lustiges Spektakel und baten zugunsten des Wilhelminen-Hospizes um Spenden.

Unter den Bewohnern und Urlaubern verteilten sie kleine Schornsteinfeger, übermittelten Grüße und gute Wünsche zum neuen Jahr – und hielten die Sammelbüchse hin. Hauke Petersen, der die Schar der 22 nordfriesischen Schornsteinfeger mitsamt Anhang anführte, schätzt das Spendenvolumen auf 3000 Euro. In diese Summe floss auch das Ergebnis einer Hufeisen-Versteigerung ein. Als „Quittung“ für das gespendete Geld wurden den Spendern die Nase schwarz angemalt.
dew

 

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Silvester 2013
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Glücksbringer helfen dem Hospiz
Niebüll

Strahlende Gesichter im Wilhelminen-Hospiz in Niebüll. Dort überreichte eine Abordnung nordfriesischer Schornsteinfeger dem Hospiz-Förderverein einen Scheck über 5000 Euro.

Dieses Geld hatten die 20 Glücksbringer am letzten Tag des alten Jahres bei ihrer bisher 5. Aktion auf der Wyker Kurpromenade gesammelt – rhythmisch begleitet von der Flensburger Trommlergruppe „Policia do Samba“ (wir berichteten). Auf dem Sandwall der Inselmetropole hatte die „Schwarze Zunft“ mehr als 1000 Minischornsteinfeger, 50 Hufeisen und jede Menge Gummibärchen an Kinder verteilt – und 1500 Insulanern und Kurzurlaubern die Nasen geschwärzt. Insgesamt war die knapp dreistündige Aktion, die die Wyker Dampfschiffs-Reederei (WDR) mit Freitickets für die Überfahrt mit der „Uthlande“ gesponsert hatte, zu einem Riesenspaß und großartigen pekuniären Erfolg geworden, der dem Hospiz hilft, seinen jährlichen Beitrag zu den Betriebskosten aufzubringen.

Den Scheck übergab Meister Matthias Rugullis an Geschäftsführerin Christel Tychsen und Schatzmeisterin Ursula Nissen.
dew

 

 

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Silvester 2012
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Glücksbringer mit Sammelbüchse und
Samba-Klängen auf der Insel unterwegs
 
Dagebüll/Wyk

Es war wieder ein Riesenerfolg für die Zunft der Glücksbringer, die am Silvestervormittag die Wyker Strandpromenade unsicher machten. 17 Schornsteinfeger aus ganz Nordfriesland weilten zum mittlerweile vierten Mal zu einer Good-Will-Tour auf der Insel. Die schwarze Invasion war einem guten Zweck zugedacht, denn die Schornsteinfeger – eine Mannschaft von Meistern und Gesellen, zunftgerechtet uniformiert im klassischen Kehranzug – sammelten Spenden für das Wilhelminen-Hospiz Niebüll. Um es vorweg zu nehmen: Es kamen mehr als 3000 Euro zusammen, die dem Hospiz in der zweiten Januarwoche übergeben werden.

„Mit diesem Betrag und den bisherigen Spenden haben wir die 10 000-Euro-Grenze geknackt“, freute sich Hauke Petersen, Bezirkschornsteinfegermeister aus Niebüll. Er und sein Kollege Matthias Rugullis aus Lütjenholm hatten die Idee zu dieser Aktion, die sich großer Beliebtheit erfreut. Dieses Mal wurden die Schornsteinfeger von der Flensburger Rhythmus-Formation „ Policia do Samba“ unter der Leitung von Tim Kliem begleitet.

Als MS „Uthlande“ im Wyker Hafen angelegt hatte, marschierten die schwarzen Glücksbringer unter Führung der musizierenden „Polizei-Trommler“ in die Stadt. Überall, wo die Musiker, die Instrumente wie Surdo, Repinique, Caixa und Timba anschlugen und geballte Power á la Samba-Reggae und Batucada anstimmten, waren sie von begeisterten Insulanern und Feriengästen umringt. Entsprechend hell klang und raschelte es auch in den acht Sammelbüchsen, die herumgingen.

Die Vertreter der Zunft hatten einen Bollerwagen dabei, beladen mit kleinen Glückbringern, Münzen und Teddy-Bären für die Kinder. Ein wenig Image-Werbung machten sie auch – und Erinnerung an die Neuerungen im Schornsteinfegerwesen. Doch an Silvester standen Spaß, Unterhaltung und guter Zweck im Fokus des Interesses. Viele Manschen griffen in Brieftasche und Geldbörsen.

Auch die Wyker Dampfschiffsreederei machte mit und sponserte den Schornsteinfegern das Ticket für die Überfahrt.
dew

 

 

 

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Silvester 2011
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Spenden für das Wilhelminen-Hospiz
Schornsteinfeger gaben ihre Föhrer Straßensammlung an die Niebüller Einrichtung weiter
 
Nordfriesland

Wer einen Schein oder einige Münzen in die Sammelbüchse steckte, bekam die Nase schwarz angemalt. Kindern, die sich Gummibärchen aus dem Hut angeln durften, leuchteten die Augen. Und als die „Glücksbringer“ die Frage von Passanten und Urlaubern bejahten, ob sie denn auch echte Schornsteinfeger wären, herrschte am Silvester-Vormittag auf der Strandpromenade in Wyk auf Föhr eine Riesenstimmung. Zum zweiten Mal hatten die nordfriesischen Schornsteinfeger eine Spendenaktion für das stationäre Wilhelminen-Hospiz in Niebüll organisiert. In ihre Sammeldose fielen 2952,15 Euro. Dazu kamen 84,77 Euro, die Kollege Björn Nahnsen beim Silvesterlauf in Oeversee gesammelt hatte. Den Gesamtbetrag übergab eine Abordnung der „schwarzen Zunft“ dem „Förderverein Stationäres Hospiz Niebüll“.

Am Silvestertag hatten 14 Schornsteinfeger nach Föhr übergesetzt und in einer vierstündigen Aktion Herzen und Geldbörsen spendenfreudiger Bürger geöffnet. Bereits auf der Fähre klimperte es hell und freundlich in der Sammeldose, in der später allein 1100 Euro in Form von Scheinen raschelten. Auf dem Sandwall überreichten die Männer in Schwarz und ihre Kollegin Lea Jacobsen den Passanten kleine Schornsteinfegerfiguren, Glücksklee-Münzen und Gummibärchen. Gegen Mittag wurden aus einer Schmiede in Norstedt georderte Hufeisen amerikanisch versteigert. Der Föhr-Tourismus unterstützte die Aktion.

Beate Jandt, Vorsitzende des Hospiz-Fördervereins, Schatzmeisterin Ursula Nissen und Hospiz-Geschäftsführerin Christel Tychsen dankten den Schornsteinfegern für die gesammelten Spenden. Der Betrag fließt in den zehnprozentigen Anteil, den das Hospiz zu den Bewirtschaftungskosten an Spendengeldern erbringen muss. In den vergangenen drei Jahren leisteten die Schornsteinfeger aus mehreren Aktionen zu diesem Anteil von etwa 100 000 Euro einen Beitrag von mittlerweile 8300 Euro.

Das Image der schwarzen Zunft der Schornsteinfeger und Kaminkehrer als Glücksbringer entspringt der beruflichen Tradition. Früher verhinderten die Kaminkehrer durch ihre Tätigkeit manch ein Feuer. Wenn einer von ihnen ins Haus kam, empfanden die Bewohner seine Arbeit als ein großes Glück.
dew

 


 

 

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Silvester 2010
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Silvester 2009
030
   

 

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