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Aktuelles


Zweites Lichterfest im Haus Underwood
 

Am 3. November hatten wir von 17 - 20 Uhr im Westersteig 6 zu unserem zweiten Lichterfest eingeladen und sehr sehr viele Leute sind unserer Einladung gefolgt. Wie schön!

Das Seminarhaus, das Hospiz und das Lager der Boutique Wilhelmine waren durch Lichter miteinander verbunden und bildeten eine leuchtende Einheit. Und genau so sollte es sein. Wir wollten verbinden was zusammen gehört, Licht in das Thema Tod und Trauer bringen und die Möglichkeit geben, alle Angebote des Hospizes ein wenig kennen zu lernen.


  
 

Im Haus Underwood stellten sich die Bereiche ambulanter Hospizdienst, Kinder und Jugendarbeit am Hospiz und das Ehrenamt vor.


  
 

Das Hospiz konnte durch die Teilnahme an Führungen kennen gelernt werden und die Second Hand Boutique hatte zum Lagerverkauf eingeladen. Alle Möglichkeiten wurden von den Besuchern gut angenommen.


Ein kleines lockeres Programm bildete den Rahmen für den Abend. Gefüllt wurde dieser durch einen Zauberer, zwei Harfenistinnen mit ihrer musikalischen Darbietung, die Lesungen, das Bastelangebot und die Führungen durchs Hospiz.
 

Es wurde gebastelt, geschnackt, es wurden Fragen gestellt, geschaut, gekauft … und das alles in einer entspannten und sehr gemütlichen Atmosphäre.

Für uns war es ein gelungenes Lichterfest mit vielen vielen Gästen, das nur durch die Unterstützung von unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern so möglich wurde.

Für ihre Unterstützung, für die von Christine Burkhardt und ihren Musikschülerinnen und für die von Ernst-Georg Arp sagen wir

DANKE SCHÖN!

von Heike Behrens-Schulz

 

   

Erste Schulung ehrenamtlicher Mitarbeiter im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit am Hospiz erfolgreich abgeschlossen.

Thema:   

Sterben, Tod und Trauer - Kinder und Jugendliche
in diesem Bereich empathisch begleiten lernen

  
Bericht von Heike Behrens-Schulz
Kinder- und Jugendarbeit

Im Zeitraum April - Juni 2017 fand die erste umfangreiche Schulung für interessierte ehrenamtliche Mitarbeiter des ambulanten Hospizdienstes Südtondern und des ambulanten Hospizdienstes Husum für den Kinder- und Jugendbereich statt.
 
An 3 Wochenenden wurden die Teilnehmer zum Thema „Sterben, Trauer und Tod - Kinder und Jugendliche in diesem Bereich empathisch begleiten lernen“ geschult.
 
Die Schulung beinhaltete theoretische und praktische Einheiten zu folgenden Schwerpunkten:
 

•    Biografie Arbeit / Auseinandersetzung mit
eigenen Verlusterfahrungen und Trauertheorien
Grundlagen Familiensystem
Entwicklungspsychologische Aspekte
Kinder- und Jugendtrauer
Kommunikation
Methoden- und Materialkoffer

Die 10 Ehrenamtlichen waren eingeladen, sich mit Trauertheorien und ihrer Weiterentwicklung, den Besonderheiten der kindlichen Trauer, der kindlichen Entwicklung von Todeskonzepten… zu beschäftigen.
 
Bei all der theoretischen und praktischen Auseinandersetzung mit den Inhalten kam es uns besonders darauf an, immer wieder die Brücke zur eigenen Biografie und zur persönlichen Haltung der Teilnehmer zu den Themen zu bauen.
Die Auseinandersetzung mit sich und den eigenen Erfahrungen ist in der Begleitung von Menschen, egal welchen Alters, ausgesprochen wichtig.
 
All dies war eingebettet in viele kreative und praktische Angebote und Übungen. Die Stimmung und der Umgang miteinander war während der gesamten Schulung ausgesprochen lebhaft, humorvoll, vertrauensvoll, nachdenklich….
  
Und so hatten wir es uns gewünscht. Hier ein paar Bilder, die einen kleinen Einblick geben.

  
  

Eine Spende der ganz besonderen Art

Wenn Kinder sich Gedanken machen

Am 19. April hatten wir im Hospiz eine Spendenübergabe der besonderen Art.

Die 6-jährige Alva, deren Oma im November 2015 bei uns im Hospiz verstorben ist, überreichte uns eine Kuscheltier–Spende.



Diese Spende hat eine Geschichte.
Kuscheltiere schaffen es, eine Brücke zu bauen, zu trösten, mit ihnen kann man reden, ihnen kann man alles anvertrauen und … mit ihnen kann man weinen.

So war es auch bei Alva und ihrer Oma. „Ihr“ Kuscheltier war damals eine Gans. Und diese spielte eine wichtige Rolle in der Zeit der Erkrankung, der Abschiednahme und auch darüber hinaus.

Jetzt, eineinhalb Jahre später, hat Alva einen Teil ihrer Kuscheltiere für das Hospiz gespendet.
Ihre wunderschöne Geste: „Was mir gut getan hat, kann vielleicht auch anderen helfen.“

Und damit hat sie völlig recht.

Aus diesem Grund sitzt jetzt immer ein Kuscheltier im Hospiz und wartet darauf „gebraucht“ zu werden. Mal nur für die Besuchszeit, mal auch auf Dauer. Dann findet ein Kuscheltier ein neues Zuhause und der Platz wird neu besetzt.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Dir, liebe Alva und bei Deiner Familie für diese besondere Spende.

 

Heike Behrens-Schulz
Kinder- und Jugendbegleitung

  


  

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