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Aktuelles


   

Erste Schulung ehrenamtlicher Mitarbeiter im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit am Hospiz erfolgreich abgeschlossen.

Thema:   

Sterben, Tod und Trauer - Kinder und Jugendliche
in diesem Bereich empathisch begleiten lernen

  
Bericht von Heike Behrens-Schulz
Kinder- und Jugendarbeit

Im Zeitraum April - Juni 2017 fand die erste umfangreiche Schulung für interessierte ehrenamtliche Mitarbeiter des ambulanten Hospizdienstes Südtondern und des ambulanten Hospizdienstes Husum für den Kinder- und Jugendbereich statt.
 
An 3 Wochenenden wurden die Teilnehmer zum Thema „Sterben, Trauer und Tod - Kinder und Jugendliche in diesem Bereich empathisch begleiten lernen“ geschult.
 
Die Schulung beinhaltete theoretische und praktische Einheiten zu folgenden Schwerpunkten:
 

•    Biografie Arbeit / Auseinandersetzung mit
eigenen Verlusterfahrungen und Trauertheorien
Grundlagen Familiensystem
Entwicklungspsychologische Aspekte
Kinder- und Jugendtrauer
Kommunikation
Methoden- und Materialkoffer

Die 10 Ehrenamtlichen waren eingeladen, sich mit Trauertheorien und ihrer Weiterentwicklung, den Besonderheiten der kindlichen Trauer, der kindlichen Entwicklung von Todeskonzepten… zu beschäftigen.
 
Bei all der theoretischen und praktischen Auseinandersetzung mit den Inhalten kam es uns besonders darauf an, immer wieder die Brücke zur eigenen Biografie und zur persönlichen Haltung der Teilnehmer zu den Themen zu bauen.
Die Auseinandersetzung mit sich und den eigenen Erfahrungen ist in der Begleitung von Menschen, egal welchen Alters, ausgesprochen wichtig.
 
All dies war eingebettet in viele kreative und praktische Angebote und Übungen. Die Stimmung und der Umgang miteinander war während der gesamten Schulung ausgesprochen lebhaft, humorvoll, vertrauensvoll, nachdenklich….
  
Und so hatten wir es uns gewünscht. Hier ein paar Bilder, die einen kleinen Einblick geben.

  
  

Eine Spende der ganz besonderen Art

Wenn Kinder sich Gedanken machen

Am 19. April hatten wir im Hospiz eine Spendenübergabe der besonderen Art.

Die 6-jährige Alva, deren Oma im November 2015 bei uns im Hospiz verstorben ist, überreichte uns eine Kuscheltier–Spende.



Diese Spende hat eine Geschichte.
Kuscheltiere schaffen es, eine Brücke zu bauen, zu trösten, mit ihnen kann man reden, ihnen kann man alles anvertrauen und … mit ihnen kann man weinen.

So war es auch bei Alva und ihrer Oma. „Ihr“ Kuscheltier war damals eine Gans. Und diese spielte eine wichtige Rolle in der Zeit der Erkrankung, der Abschiednahme und auch darüber hinaus.

Jetzt, eineinhalb Jahre später, hat Alva einen Teil ihrer Kuscheltiere für das Hospiz gespendet.
Ihre wunderschöne Geste: „Was mir gut getan hat, kann vielleicht auch anderen helfen.“

Und damit hat sie völlig recht.

Aus diesem Grund sitzt jetzt immer ein Kuscheltier im Hospiz und wartet darauf „gebraucht“ zu werden. Mal nur für die Besuchszeit, mal auch auf Dauer. Dann findet ein Kuscheltier ein neues Zuhause und der Platz wird neu besetzt.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Dir, liebe Alva und bei Deiner Familie für diese besondere Spende.

 

Heike Behrens-Schulz
Kinder- und Jugendbegleitung

  


  

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